Corona Regional

Tagesaktuelle Informationen für Unternehmen

luca App – verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung

Registrierung als Luca Betreiber, sogenannte location: Auf der Luca-Registrierungsplattform gibt es einen Unterpunkt: „Art des Standorts“ – hier sind auch für einzelne Betreiber Mehrfachnennungen möglich. Sinnvoll ist dies für unsere bessere Zuordnung im Infektionsfall, wenn Sie z.B. ein Hotel mit angeschlossenem Restaurant betreiben. Dann hilft uns eine getrennte Anlage von Hotel und Restaurant sehr weiter. Ein anderes Beispiel: Ein Baumarkt mit Bewirtungsbereich, hier gilt das Gleiche wie oben beschrieben.

Unterteilung in Tische: In Bewirtungsbereichen aktivieren Sie bitte diesen Unterpunkt bei der Betreiberanlage wie auf der Plattform beschrieben. Im Infektionsfall fordern wir nur die Daten in einem bestimmten Umkreis an, bei größeren Räumen ohne Tischunterteilung kann die Kontaktnachverfolgung sonst nur sehr schwer sinnvoll gestaltet werden.

QR-Codes erstellen: Bitte daran denken, auf der Luca-Webseite die entsprechende Unterteilung in Tische zu aktivieren. Standortname-Bereichsprofil: Bitte geben Sie Namen und Art von Institution oder Betrieb möglichst genau an, falls sich diese Angaben nicht direkt erschließen. Beispiele: Erkennbar – Hotel Testberg, Beispielhausen; nicht erkennbar – Wellnessblume, Test am See. Dahinter könnte sich ein Thermalbad, Kosmetikinstitut, Tattoostudio, Nagelstudio usw. verbergen.

Sie helfen damit allen bei der Kontaktnachverfolgung Beteiligten, denn im Infektionsfall können wir dann von unnötigen Nachfragen bei Ihnen absehen.

Aktuelle Verbote und Beschränkungen im Nationalparklandkreis Birkenfeld und Rheinland-Pfalz

Seit dem 01.05.2021 gilt die Insolvenzantragspflicht gemäß den Regeln der Insolvenzordnung wieder.

Unternehmen müssen bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht einreichen. Betroffene Unternehmerinnen und Unternehmer sind verpflichtet  spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung einen Insolvenzantrag zu stellen. Für Einzelunternehmen und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaften) gilt diese Pflicht nicht.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: Newsletter IHK Koblenz vom 12.05.2021

Die neue Verordnung tritt am Donnerstag, den 1. Juli 2021 in Kraft und sieht einige Erleichterungen gegenüber der alten Fassung vor:
Mit dem Auslaufen einer entsprechenden Regelung im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zum 30. Juni 2021 erlischt die gesetzliche Angebotspflicht zur mobilen Arbeit wie auch die Verpflichtung des Arbeitnehmers, dieses Angebot anzunehmen. Es gibt keine Folgeverpflichtung im Infektionsschutzgesetz und auch die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält keine Homeoffice-Angebotspflicht.
Es bleibt grundsätzlich bei einer Testangebotspflicht. Jedoch kann diese Pflicht aufgrund des Ergebnisses der Gefährdungsbeurteilung beispielsweise bei Beschäftigten entfallen, bei denen ein Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung vorliegt. Es ist jedoch kein neues arbeitsschutzrechtliches Auskunftsrecht des Arbeitgebers über den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten vorgesehen.
Betriebsbedingte Zusammenkünfte sind jedoch weiterhin beispielsweise durch die Möglichkeit des Arbeitens von zu Hause auf das absolute betriebsnotwendige Maß zu beschränken. Allgemein werden Regelungen zur Kontaktreduktion im Betrieb in der geplanten Verordnung neu gefasst und gekürzt. Zudem wird die bislang sehr strenge Maskenpflicht etwas gelockert. Die verbindliche Vorgabe einer Mindestfläche von 10 m² pro Person in mehrfach belegten Räumen entfällt.

Quelle: https://www.ihk-koblenz.de/unternehmensservice/recht/aktuelles/corona-arbeitsschutzverordnung-wird-verlaengert-und-angepasst-5172500

Hilfe für Unternehmen

Seit dem 23. Juli 2021 können Unternehmen Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 stellen. Die Bundesregierung hat die zentralen Corona-Hilfsprogramme als Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus bis zum 30. September 2021 verlängert. Damit sollen Unternehmen, die von Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen auch im dritten Quartal 2021 stark betroffen sind, weiterhin umfassend unterstützt werden.
Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. So sind auch in der Überbrückungshilfe III Plus alle Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten, zum Beispiel Steuerberater, über das Corona-Portal des Bundes beantragt. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.
Die Neustarthilfe Plus richtet sich weiterhin an Soloselbstständige, die Corona-bedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe III Plus profitieren. Es können – wie auch schon in der Neustarthilfe – neben Soloselbständigen auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein.

Die Antragstellung endet am 31. Oktober 2021.
Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe Plus gibt es hier.

Anträge auf Härtefallhilfe können alle Unternehmen stellen, die durch die Folgen der Corona-Pandemie absehbar in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und bei denen die bestehenden Hilfsangebote nicht oder nicht vollständig greifen.

Die Anträge müssen wie die Überbrückungshilfe über prüfende Dritte eingereicht werden. Erstattet werden Fixkosten mit einem Zuschuss (Billigkeitsleistung) zwischen 2.000 und 100.000 Euro.
Die Hilfen berücksichtigen die Monate November 2020 bis Juni 2021 und können in diesem Förderzeitraum für jeden Monat beantragt werden, in dem aufgrund einer Härtefallkonstellation keine Antragstellung für Überbrückungshilfe und/oder November- und Dezemberhilfe möglich ist oder war.
Nähere Informationen zu den Härtefallhilfen von Bund und Ländern sowie die Antragsvoraussetzungen finden Sie unter www.haertefallhilfen.de/rheinland-pfalz.

Quelle: IHK-Newsletter vom 26.05.2021

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Wer kann die Förderung beantragen?

Soloselbständige aller Branchen, die

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Derzeit können nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen. In einem zweiten, späteren Schritt wird das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige, die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen wollen oder die alleinige Gesellschafterinnen oder alleinige Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft (d.h. Antragstellung durch juristische Personen) sind.

Beispiel: Herr Müller ist Musiker. Er ist selbständig als Musiklehrer tätig und gleichzeitig Angestellter eines Gitarrengeschäfts. Herr Müller kann den Antrag auf Neustarthilfe in eigenem Namen als natürliche Person stellen, sofern mindestens 51 Prozent seiner Einkünfte aus seiner selbständigen Tätigkeit resultieren. Für die Berechnung der Neustarthilfe werden die Umsätze aus seiner freiberuflichen Musiklehrertätigkeit sowie die Einnahmen aus seinem Angestelltenverhältnis berücksichtigt.

Sonderfall kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse in den Darstellenden Künsten und unständige Beschäftigungsverhältnisse: Schauspielerinnen und Schauspieler und andere Künstlerinnen und Künstler, die nur kurzfristige Engagements und kurz befristete Verträge haben, sind in einer ähnlichen Situation wie Soloselbständige. Denn mit dem Lockdown sind ihre potenziellen Arbeitgeber (zum Beispiel die Theater und Bühnen) geschlossen. Im Rahmen der Neustarthilfe können auch kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse (mit Dauer von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen) in den Darstellenden Künsten sowie unständige Beschäftigungsverhältnisse (mit Dauer von bis zu sieben aufeinanderfolgenden Kalendertagen) berücksichtigt werden. Voraussetzung ist hierfür, dass die Antragstellenden für Januar 2021 kein Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld bezogen haben.

Was und wie wird gefördert?

Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzesder auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt. Die Berechnung des Referenzumsatzes wird in FAQ 3.2 erläutert.

Erfüllt eine soloselbständige Person die Antragsvoraussetzungen, wird die Neustarthilfe als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach dessen Ablauf, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe der Neustarthilfe berechnet, auf den die Soloselbständige bzw. der Soloselbständige Anspruch hat. Diese Endabrechnung ist bis zum 31. Dezember 2021 zu erstellen. Die soloselbständige Person darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe (anteilig) bis zum 30. Juni 2022 zurückzuzahlen. Sie ist somit als Liquiditätsvorschuss zu verstehen, der im Falle eines positiven Geschäftsverlaufs der Soloselbständigen Person (anteilig) zurückgezahlt werden muss. Hinweise zur Erstellung der Endrechnung finden Sie in FAQ 4.6.

Beispiel: Frau Meyer ist selbständige Yogalehrerin. Sie hat im Jahr 2019 30.000 Euro verdient, der sechsmonatige Referenzumsatz beträgt damit 15.000 Euro. Sie kann nach Beantragung der Neustarthilfe den maximal möglichen Vorschuss in Höhe von 7.500 Euro erhalten. Wenn sie im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsätze von weniger als 60 Prozent des Referenzumsatzes (weniger als 6.000 Euro) erzielt, kann sie den Vorschuss von 7.500 Euro in voller Höhe behalten.

Was ist mit der November- und Dezemberhilfe, der Überbrückungshilfe II sowie der Überbrückungshilfe III?

Der sechsmonatige Förderzeitraum der Neustarthilfe (Januar bis Juni 2021) überschneidet sich nicht mit der zweiten Phase des Überbrückungshilfeprogramms (Leistungszeitraum September bis Dezember 2020) und mit der November- oder Dezemberhilfe (Leistungszeitraum November 2020 bzw. Dezember 2020). Die Neustarthilfe kann somit zusätzlich zu diesen Hilfen beantragt werden.

Die Neustarthilfe kann hingegen nicht beantragt werden, wenn Überbrückungshilfe III in Anspruch genommen wird und umgekehrt. Die Antragstellenden müssen sich entscheiden, ob sie die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen wollen.

Wie stellen Sie den Antrag?

Soloselbstständige, die die einmalige Neustarthilfe beantragen, müssen ihre Anträge direkt auf direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Eine Antragstellung für Kapitalgesellschaften oder die Berücksichtigung der Umsätze von Personengesellschaften ist erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Wichtige Hinweise:

  1. Jede soloselbständige Person kann nur einen Antrag auf Neustarthilfe für den gesamten Förderzeitraum stellen.
  2. Der Direktantrag auf Neustarthilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist nicht möglich. Bitte füllen Sie den Direktantrag daher sorgfältig und in Ruhe aus.
  3. Sie können entweder die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. Wenn Sie einen Antrag auf Neustarthilfe gestellt haben, kann dieser zu einem späteren Zeitpunkt auch nicht zurückgezogen werden, um die Überbrückungshilfe III beantragen zu können.

Wenn Sie zusätzliche Umsätze aus Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften erzielen, beachten Sie zudem:

  1. Wenn Sie jetzt einen Antrag auf Neustarthilfe als natürliche Person stellen, in dem Sie nur Umsätze aus freiberuflicher und/oder gewerblicher Tätigkeit als Soloselbständiger angeben, ist es nicht möglich, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt nachträglich auch anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe geltend machen.
  2. Falls Sie sich dazu entscheiden sollten, für die Berechnung der Neustarthilfe die Umsätze aus Personengesellschaften im Antrag nicht anzugeben, sind aber gegebenenfalls im Rahmen der Endabrechnung Umsätze dieser Personengesellschaften oder später gegründeter Gesellschaften sowohl für den Vergleichs- als auch den Förderzeitraum anzugeben.
  3. Wenn Sie einen Antrag als natürliche Person gestellt haben, kann die Kapitalgesellschaft, deren Gesellschafter-Geschäftsführer Sie sind, keinen Antrag auf Neustarthilfe stellen und umgekehrt. Dies gilt vergleichbar auch für Aktiengesellschaften deren einzige Aktionärin bzw. einziger Aktionär Sie sind.

Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html (16.02.21)

Ab sofort können Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown betroffen sind, staatliche Unterstützung erhalten.

Ab sofort können Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten.

Den Antrag finden Sie hier.

Abschlagszahlungen können bis zu 50% der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat.
Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten.

Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können ab Montag, den 15. Februar fließen, höhere Abschläge ab Ende Februar. Die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder startet im Monat März 2021.

Mehr Informationen erhalten Sie hier  und in den FAQ „Corona-Überbrückungshilfe III“.

Quelle: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Wichtige Informationen der IHK zur Überbrückungshilfe III finden Sie HIER.

Informationen & Antragstellung unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.

Um die November-und Dezemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen.

Hinweise zum Verfahren der Abschlagszahlung und zur Auszahlung der Direktanträge

Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden seit 25. November 2020 bei Direktanträgen von Soloselbständigen bis 5.000 Euro direkt ausgezahlt und bei Anträgen über Prüfende Dritte Abschlagszahlungen von bis zu 10.000 Euro gezahlt. Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.

Hinweise zum Ausfüllen der Anträge

• Die meisten Branchen sind im November 2020 für 29 Tage von den angeordneten Schließungen betroffen gewesen, inklusive Wochenende. Bitte geben Sie bei der Dauer der Schließung in Tagen auch die Tage des Wochenendes an. Im Dezember 2020 sind die meisten Branchen für 31 Tage von den angeordneten Schließungen betroffen gewesen, inklusive Wochenende. Bitte geben Sie bei der Dauer der Schließung in Tagen auch die Tage des Wochenendes an.

• Bitte geben Sie im Antrag unter „Tatsächlich erzielter Umsatz im November beziehungsweise Dezember 2020 im Zeitraum der Schließung“ die im November beziehungsweise Dezember 2020 erzielten Umsätze an. Sollten Sie keine Umsätze erzielt haben, tragen Sie eine “0” ein.

Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zur Antragstellung in den FAQ.

Direktantrag (Soloselbständige)

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- Euro beantragen.
Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Der Direktantrag auf November- und Dezemberhilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist über das digitale Antragssystem derzeit noch nicht möglich.

Antrag mit prüfendem Dritten

Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für sie zu stellen.

Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Zu den wichtigsten Änderungen zählen unter anderem:

Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und erweitert

  • Antragsberechtigung bei Corona-bedingtem Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent
  • Für Unternehmen mit Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro

Fördervolumen und Abschlagshöhe werden erhöht

  • Bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat
  • Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro
  • Überbrückungshilfe III auch für November und Dezember 2020

Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen

  • Einzelhandel: Abschreibungen auf Saisonware können zu 100 Prozent als Fixkosten angesetzt werden
  • Reisebranche: Umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absagen und Stornierungen

Neustarthilfe für Soloselbstständige deutlich verbessert und erweitert

  • Neustarthilfe auf einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt
  • Zugang auch für nicht fest angestellte Schauspieler*innen und vergleichbar Beschäftigte
  • Maximale Betriebskostenpauschale auf 7.500 Euro erhöht

Die Änderungen im Detail:

Weitere Verbesserungen der Corona-Hilfen

Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses vom 3. Februar 2021 sind außerdem weitere Corona-Hilfen insbesondere für Familien, einkommensschwache Haushalte, die Gastronomie, den Kulturbereich und für Unternehmen vorgesehen:

  • Coronazuschuss
    Erwachsene Grundsicherungsempfänger erhalten eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 150 Euro.
  • Kinderbonus
    Pro Kind wird auf das Kindergeld ein einmaliger Kinderbonus von 150 Euro gewährt. Dieser Bonus wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag vergleichbar dem Kindergeld verrechnet. Er wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
  • Erleichterter Zugang zur Grundsicherung
    Der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, analog zur pandemiebedingten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Das bietet insbesondere krisenbedingt plötzlich in Not geratenen Selbständigen und Beschäftigten mit kleinen Einkommen Absicherung.
  • Mehrwertsteuersenkung Gastronomie
    Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird über den 30. Juni 2021 hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 % gesenkt.
  • Unterstützung der Kulturschaffenden in der Corona-Krise
    Ein Anschlussprogramm für das Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“ in Höhe von abermals 1 Milliarde Euro soll dem besonders betroffenen Kulturbereich helfen.
  • Steuerlicher Verlustrücktrag
    Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität, insbesondere für den Mittelstand.

Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html

Allgemeine Informationen zur Corona-Pandemie

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter der Rufnummer 030 18615-1515 eine Hotline eingerichtetunter der sich Unternehmen von 9 bis 17 Uhr bei Fragen zum Corona-Virus melden können. Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen rund um Maßnahmen, Informationen und Unterstützungsangebote für Unternehmen.

Bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus wurde eine Hotline unter der Tel. 0800 575 81 00 eingerichtet. Täglich erreichbar 8 – 18 Uhr, am Wochende 10 – 15 Uhr.

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter 116 117.

Außerdem ist eine Hotline für Fragen zur Kita-Betreuung eingerichtet worden, mit der Tel. 06131 967 500. Erreichbar täglich 8 – 18 Uhr und am Wochenende 10 – 15 Uhr.

Kurzfristige Sicherheitsmaßnahmen und planvolles Handeln sind zu diesen Zeiten besonders gefragt.
Zu diesem Zweck hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. eine Checkliste mit genauen Informationen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen erstellt.
Zudem verringert sich die Ansteckungsgefahr und die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch das Einhalten von Hygieneregeln.

Hierzu hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einen Merkzettel mit wichtigen Hygienetipps veröffentlicht:

  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen)
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife

Wenn ein Mitarbeiter Symptome einer Corona-Erkrankung zeigt (Steckbrief zur Corona-Virus-Krankheit) und er sich bis 14 Tage vor der Erkrankung in einem Risikogebiet aufgehalten hat, oder er Kontakt mit einer infizierten Person hatten, gilt er als Verdachtsfall. Sollte dies der Fall sein, sollte er sich umgehend telefonisch an seinen Hausarzt wenden.

Für allgemeine Auskünfte zum Coronavirus bietet des Gesundheitsamt des Landkreis Birkenfeld unter der Hotline 06781 20080.

Als Arbeitgeber unterliegen sie der Fürsorgepflicht, was bedeutet, dass Sie bei Verdacht einer konkreten Ansteckungsgefahr berechtigt und verpflichtet sind, ihre Angestellten von der Arbeit freizustellen.
Wenn ein Arbeitnehmer / eine Arbeitnehmerin von einer Reise zurückkehrt, sind Sie im Einzelfall dazu berechtigt nach Ansteckungsrisiken zu fragen oder sogar eine betriebsärztliche Untersuchung der Beschäftigten zu veranlassen (Fürsorgepflicht gegenüber der Belegschaft).

Informationen für Unternehmen und Institutionen des Nationalparklandkreises Birkenfeld über die aktuellen Maßnahmen und wirtschaftlichen Möglichkeiten in Zeiten der Corona – Pandemie.

KURZARBEIT & ARBEITSRECHT: Kontaktieren Sie Ihre Kammern (Ansprechpartner s.u.) oder die BA zur Beantragung von Kurzarbeit für Ihr Unternehmen. Kurzarbeitergeld sollte bei Bedarf schnellstmöglich beantragt werden, damit keine Fristen verstreichen.

FINANZEN: Kontaktieren Sie Ihre Hausbank (Ansprechpartner s.u.) zu allen Liquiditätsfragen (Sicherstellung der Liquidität durch Anpassung von Kreditlinien, mögliche Förderungen durch die KfW, etc.), Info z.B. hier: Corona-Hilfe: So kommen Sie jetzt schnell an Ihren KfW-Kredit

STEUERN: Kontaktieren Sie Ihren Steuerberater oder ggfl. direkt das zuständige Finanzamt, um mögliche Steuerstundungen zu beantragen oder Steuervorauszahlungen anzupassen.
Wichtiger Hinweis: Beitragsstundungen erst dann, wenn alle Hilfen genutzt sind!

ACHTUNGDie ISB warnt Unternehmen vor Betrügern!

Hinweis:

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns weitere relevante Quellen per E-Mail an info@wfg-bir.de zukommen lassen, die wir hier veröffentlichen sollen.

Für alle weiteren Fragen, die nicht auf unserer Corona-Sonderseite beantwortet werden konnten, stehen wir Ihnen rund um die Uhr unter den bekannten Kanälen zur Verfügung.